Screamers!

Child crying.jpg

Foto: nicht von Jill Greenberg

Im Wrangelkiez wird die Versorgungslage eng; die Markwirtschaft zieht heftigst an der Schlinge. Nein, die Vorräte sind ausreichend, aber der Angebot und die Nachfrage lassen den Preis in die Höhe schießen. Das ist der Stoff einer Revolution: „Qu’ils mangent de la brioche“ wird nun „Lass’ sie Möhren essen!“ Den armen Kindern müsste man so was erklären. Es wird kein Weihnachten geben, nicht in diesem Sommer.

Hinter der Preissteigerung wird allerlei vermutet, von „höherer Miete“ (Bizim Kiez, post-factual) zu „Türkenmafia“ (Erdogan, anyone?). Es wird kämpferisch zum Boykott  aufgerufen, die neue Preisgestaltung sei „aggressiv“.

Ein besonders Mutiger aus dem Vorstand des Wrangelkiezrates gibt sogar den Namen des Ladeninhabers öffentlich preis. Und zögert nicht für Spenden die Hand auszustrecken. Warum nicht, wenn das entsprechende Publikum pöbelt?

Worum geht es? Kugeleis. Wow!

Kinder, der Wrangelkiez ist ein Freiluftmuseum und Ihr seid die angepassten Statisten. Die Touristen sind die zahlenden Kunden; Der Preis ist angemessen. So will es das Bezirksamt, so will es Berlin. BeBerlin und jetzt alle zusammen: „I scream, you scream, we all scream for ice cream!“

12. März 2017, William Wires

Siehe auch: https://whatnerveblog.wordpress.com/2016/05/09/eiszeitpreise/

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