Antanztricks

ErschiessungParis

Ein Jahr nach den gezielten Morden an Künstlern und Juden durch Islamisten an zwei Orten in Paris, schauen wir nochmal die Pressemitteilungen der islamischen Vereine in Deutschland an. Federführend bei der Stellungnahme ist die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), ein reaktionär, religiöser Verein, der direkt der türkischen Regierung untersteht. Noch ein Unterzeichner ist Milli Görüs (IGMG, auf Deutsch: „Nationale Sicht“), der zeitweise unter Beobachtung des deutschen Verfassungsschutzes stand. Warum die Aleviten und diverse Unternehmerverbände auf der gleichen Unterzeichnerliste stehen, ist mir rätselhaft, da in der Türkei „ebenfalls mit dem Schlachtruf „Allah’u akbar!“ – Jagd auf Aleviten“ gemacht wird. Bei den Aleviten wird “Je suis Charlie!” laut ausgerufen.

Der DITIB, der sich als bundesweiter Dachverband für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der angeschlossenen türkisch-islamischen Moscheegemeinden versteht, weiß wie man Nebelkerzen in die Öffentlichkeit hineinstreut.
Nach der islamistischen Kommandoattacke gegen die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo, wurde hingekritzelt, dass „alle schockiert und insbesondere als Muslime zutiefst getroffen“ waren, weil solche Verbrechen „mit dem Islam oder Religiosität (nicht) begründet werden (können)“. Kein Wort darüber, dass Zeichner des Blattes es gewagt hatten, das allergrößte Vorbild des Islam, Mohammed, darzustellen, was im Islam quasi verboten ist. Was die Killer in Paris angerichtet haben, war im Prinzip nichts anderes als die Taten, die der Heeresführer Mohammed und sein Klan vor 1400 Jahren während der islamischen Eroberungszüge ausführten, völlig unabhängig davon wie viele billige Bonbons beim Zuckerfest verteilt werden. Daher erübrigt es sich die Frage danach zu stellen, wer „den Islam, aber auch jeglicher zivilisatorischer Ansatz in den Schmutz gezogen (hat)“. Dann geht’s zum „wir sind alle Opfer“ wobei wir „uns alle gemeinsam dafür Sorge tragen (sollen), dass Menschen jeden Glaubens, egal ob muslimischen, christlichen, jüdischen oder jeden anderen Glaubens, nach solch ́bestialischem Terror nicht unter Generalverdacht stehen.“ Generalverdacht wird hier als kritische Auseinandersetzung verstanden. Dieser „Antanztrick“ ist umso perfider, wenn man dabei bedenkt, dass die Killer eben ausschließlich einer Glaubensgemeinschaft entstammten.

„Leider hat jede Gesellschaft, jede Religion –dies lehrt uns Geschichte und Gegenwart- Fanatiker und auch gewalttätige Extremisten, die man nach innen und außen gewandt thematisieren muss.“ Solche Allgemein-Plattitüden führen den Leser noch weiter weg von den konkreten Ereignissen und enden in einem relativierten Gleichheitsanspruch aller Religionen, auch ideologisch. Echte Mordopfer wie Juden oder Künstler, die es wagten, Mohammed satirisch oder überhaupt darzustellen, werden beiseite geschoben, d.h. vernichtet.

Nach einer nochmaligen islamistischen Terrorattacke in Paris gegen eine Musikveranstaltung und deren Zuhörer im vorigen November, wobei über 200 Menschen kaltblütig niedergemetzelt wurden, und auch nach anderen diversen kleineren Mordattacken gegen Juden in Europa, hat ein örtlicher Ableger von DITIB den grundlegenden islamischen Hass und Verachtung gegenüber Juden mit einer langen Liste von Zitaten aus dem Koran betont. Die entsprechende Seite –auf türkisch- wurde nach Monaten online nach öffentlichem Widerspruch endlich gelöscht. Eine Antwort darauf, wie man die entsprechenden Passagen „richtig“ interpretieren soll, bleibt noch offen.

In Berlin werden alle 64 jüdischen Einrichtungen wie Synagogen, Cafés und Schulen 24/7 von deutschen Polizisten mit Maschinenpistolen geschützt. In Oslo, Norwegen, wurde die örtliche Synagoge zwei Monate nach der Terrorattacke von Paris an einem Tag von muslimischen Aktivisten und ihren Unterstützern „geschützt“, als sie Hand in Hand eine Würgeschlange um das Gotteshaus zogen. Dieser Antanztrick heißt Fredens Ring. Wogegen wird denn geschützt, denn der Strick wurde absurderweise von einer Zusammenrottung von Antisemiten und Israelhassern geflochten? Ihre wahren aber hässlichen Fratzen entblößen sie auf ihren privaten Facebook-Seiten mit übelsten Pallywood Videos und mit Karten von Israel mit „Free Palestine“ drauf gestempelt. Dazu vernetzen sie stolz ihre BDS Aktivitäten (Boycott, Divestment and Sanctions: dt. Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen, gegen Israel). Ein Organisator des Fredens Rings verlinkte sogar das Youtube-Video „Zionist Terror in Gaza“ vom Ku-Klux-Klan-Führer, David Duke.

Der Hauptinitiator vom Fredens Ring schreibt: „Je suis charley my ass“.

William Wires, 7. Jan. 2016

Screenshots der Facebookseiten der Fredens Ring Organisatoren:

Fredensring

DavidDukeGaza

In English

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Eine Antwort zu Antanztricks

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