Vereinsmeierei

„Der Bezirk tut nichts, um uns zu unterstützen…“ Hier wird deutlich, dass es primär um ein privates – und kein anerkannt gemeinnütziges – Projekt und dessen selbstüberzeugten Initiatoren geht. Es wird vorgeschlagen, dass „wir einen gemeinsamen Brief an Frau Herrmann (die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg) schreiben, damit das Bezirksamt sich der Sache annimmt.“ Weiter: „Hier ist der Bezirk gefragt und wir als Anwohnerinnen und Anwohner müssen das einfordern.“ Also, es wird einfach angenommen, dass „wir“ in der unmittelbaren Nachbarschaft automatisch mit der Vereinssatzung einverstanden sind.

Es ist völlig egal, worum es bei dem edlen Verein geht. Ein privater Verein will sich nun „politisch“ durchsetzen und wenn daraus nachbarschaftliche Konflikte entstehen, sollen sich alle Anwohner deren unanfechtbarer Sache zu eigen machen. Dreist.

DrugsRUs

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