Verdächter Ruf des Wrangelkiezes

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Screenshot von einer antisemitischen Verlinkung auf der Facebookseite des besorgten Anwohners.

Dem Betreiber von Kvartira 62 wurde neulich eine Lederjacke mit Schlüssel und Portemonnaie tagsüber bestohlen. In einem Kommentar dazu wurde über die tolle Vernetzung im Kiez geschwärmt, „denn sie schafft die Möglichkeit sich gegen organisierte Banden zu wehren.“
Zum Schluß warnt der besorgte Anwohner – ein bekennender Antisemit – eindringlich davor, dass „etwaigen stereotypen Ausländerfeindlichkeiten Vorschub geleistet werden“ könnten.

Und ich dachte, dass das Rassismusproblem im Kiez mit der Verklebung der Verkehrsbeantwortungsanlage vor der Kirche in der Wrangelstraße mit dem Foto eines „weissen“ Kindes erledigt wäre.

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Flüchtige Begriffe

Im Park 03

„Dealers‘ Corner“ oil painting 50/40 cm, William Wires


In einem relativ kurzen Artikel in der online WeltN24 aus dem Jahr 2015 wird berichtet, dass die Überweisungen von Flüchtlingen und Migranten in ihre Heimatländer rasant zugelegt haben.

Es wird grob verallgemeinert, dass “das Geld in der Regel für die zurückgelassenen Ehepartner, Eltern und Kinder bestimmt (ist), die damit Lebensmittel kaufen, Medizin bezahlen, oder eine Schule besuchen sollen” und dann schlussfolgert, dass “Entwicklungshilfe und Rücküberweisungen sich sehr gut ergänzen.” Moneygram, ein Wirtschaftsprofessor und noch anonyme Ökonomen dienen als unwidersprochene Quellen.

Neben den edlen Absichten werden nicht nur Flüchtlinge und Migranten in einem Atemzug zusammengeklaubt und rausgehauen, es wird nicht mal eine sinnvolle (oder gar unsinnige) Verzahnung privater Geldüberweisungen und Entwicklungshilfen angedeutet.

Die Begriffe “Flüchtling” und “Migrant” sind wertneutrale Bezeichnungen für Menschen, die sich mal aus einer Zwangssituation heraus befreien oder eine Zukunftsvision woanders verwirklichen möchten. Dazu kommt der juristische Begriff “Asylbewerber”. Die Handhabung dieser unterschiedlichen Personengruppen, die sich auch mal überschneiden, wird im Diskurs schnell polemisch und politisiert. Übrigens: einer der opportunistischen Definitionen von “Flüchtling” ist die vererbbare Variante bei den sogenannten arabischen Palästinensern (Ai Weiwei!). Absurd wird das Ganze, wenn Asylbewerber und Geflüchtete dem brutalen Verfolgerstaat Besuche abstatten. Dabei werden manche Begriffe in die Lächerlichkeit gezogen. 

Natürlich wollen manche Auswanderer zurückgelassenen Angehörigen helfen. Mit Geldtransfers wird das schwierig, wenn die Regierung in dem Land, aus dem man gerade entkommen ist, kriminell ist. Während des Zweiten Weltkrieges wurde wie viel finanzielle Hilfe von Flüchtlingen an Familienmitglieder und Freunde in der Heimat geleistet? Dass die Nazis damals solche Geldüberweisungen im Blick hatten, ist sicher. Daher dürften die heutigen Flüchtlinge kaum Geld an Angehörige schicken können, besonders wenn die Banken im Heimatland wegen Krieg physikalisch nicht mehr vorhanden sind.

Im letzten Sommer beim Autofahren durch das progressive Vermont, hörte ich den Sender NPR (National Public Radio) an. In einer Sendung wurde über Direktzahlungen an Dorfbewohner vor Ort in einem afrikanischen Land berichtet. Es handelte sich um das bedingungslose Grundeinkommen. Das Programm wurde in der Tat professionell koordiniert und begleitet. Die Bewohner, die mehrheitlich eine Lebensverbesserung für sich und das Dorf insgesamt mit dem monatlichen Bezug erarbeitet hatten, waren begeistert. Ein solches Programm ist das Gegenstück zu den zufälligen privaten Geldüberweisungen aus dem Ausland, die eventuell zu wirtschaftlichen Verzerrungen auf lokalen Märkten und sogar zu gesellschaftlichen Spaltungen führen könnten. Transfersummen von “Flüchtlingen und Migranten” weltweit von 440 Milliarden Dollar jährlich in die Heimat lassen sich kaum aus “sehr kleinen Beträgen” addieren und erklären. Aus Deutschland wird der weitaus größte Anteil von Geldern in die Türkei und auch osteuropäische Länder geschickt. Eine Aufschlüsselung nach Herkunft und Zweck der Rücküberweisungen wäre entscheidend.

Es gibt allerlei Geldquellen, die jede Bevölkerungsgruppe und Situation betreffen. Überweisungen können Gewinne aus dem Drogenhandel, illegalen Beschäftigungen, Diebstahl, auch natürlich aus versteuerten Einnahmen sein. Dass viel Geld tatsächlich bei Familien in Kriegsgebieten ankommt, ist eher unwahrscheinlich; es gibt auch die Zahlungen an Menschenhändler (z.B. “Reisekosten”), Geldwäsche, Schutzgeldzahlungen, usw.  Ob Moneygram den Herkunft, Sinn und Zweck von Geldtransfers genau weißt?

Sinnvoller wäre es, in Gebieten, die von Armut betroffen sind, Geldtransfers abzufangen und koordiniert durch Micro-Kredite, Direktvergabe à la Grundeinkommen an die richtigen Stellen weiterzugeben. Damit könnte sich eine echte Verzahnung mit Entwicklungshilfen koordiniert und Menschen in ihren gewachsenen sozialen Strukturen geholfen werden.

Dass ich selber Migrant bin, sagt über mich und meine Motive gar nichts aus. Es sagt nichts aus, ob ich mich an einen neuen Ort anpassen kann oder will, geschweige denn, ob ich länger bleiben möchte. Vieles wird vor Ort nach den vorhandenen Gesetzen und von den Lebensumständen geregelt und beeinflußt; daran muss ich mich anpassen oder damit auseinandersetzen. Leider werde ich oft (in Statistiken) mit Migranten in schwierigen (wirtschaftlichen) Situationen und aus ganz anderen Kulturkreisen in einen Topf geschmissen. Ich kenne viele Migranten persönlich, deren Lebensschicksale kaum mit meinem übereinstimmen und höchst unterschiedliche Geschichten erzählen. Die Politisierungen hindern jede angestrebte Objektivität soweit, dass Infragestellen von Pauschalisierungen zu persönlichen Angriffen führen. Es entstehen Eingangssätze wie “Du bist…”, die die Herausforderung einer defensiven Positionierung und einer Ablenkung vom Thema beabsichtigen.

Hier möchte ich hervorheben: Durch ehrenamtliche Arbeit (Krankenhausplanung in Zentralamerika) in einem Entwicklungsland, habe ich – aus einer gesicherten Position –  gesehen, was Armut ist und bedeutet. Auch in Berlin habe ich die komplexen Lebenssituationen von Flüchtlingen, die ich finanziell unterstützt habe, und – ohne jeglichen privaten finanziellen Vorteil – für längere Zeit in meiner Wohnung aufgenommen habe, erlebt.

Es gibt Flüchtlinge, die zwar einem bösen Regime oder Krieg entkommen sind, eventuell noch schlimmeren Gruppen oder politischen Richtungen angehören. Im Zielland hoffen Einheimische, dass solche Fälle durch die Asylgesetze (die in demokratischen Ländern geändert werden können) geregelt werden. Dass friedliche Menschen, die gerade Freiheit erlangt haben, sich irgendwann unvermittelt radikalisieren und Massenmord gegen Menschen im Aufnahmeland üben, ist eine sehr gewagte These. Leider gibt es Flüchtlinge und Einwanderer, die terroristisch handeln. Das sind keine isolierte Akteure, sondern Täter, die sich aus einem bereits vorhandenen gesellschaftlichen Kulturverständnis und unterstützenden Umfeld entstammen. Friedliebende Menschen, die nach Deutschland kommen, verwandeln sich nicht plötzlich in terroristische Antisemiten, Misogynisten und Rassisten. Ob Deutschland Schuld an den Radikalisierungen von Islamisten haben könnte, dürfte höchstens in Zusammenhang mit einer falschen Toleranz gegenüber den radikalen islamischen Vereinen im Inland stehen. Da müssten die Behörden härter durchgreifen.

Bezüglich der Mär, die ein quasi automatisches Reinrutschen in den Drogenhandel bei arbeitslosen Migranten vorlügt, gibt es die fiktive Verwandlung vom Lehrer zum Drogendealer bei “Breaking Bad”. Die Vorlage dient für spannendes Entertainment im Fernsehen. Als Migrant, der öfters durch den Görlitzer Park spaziert, wurde ich bisher von keinem Drogen-Großhändler zur Mitarbeit angesprochen, nicht mal als Lookout.

William Wires
17. Nov. 2017

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Gentrified Oz

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Second Thoughts

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„Then says he wants to lower our taxes,
Then who’s gonna pay for his extravagant trips,
Back and forth with his fam to his golf resorts and his mansions?
Same shit that he tormented Hillary for and he slandered,“
-Eminem, freestyle rap on Donald Trump

Neulich bin ich auf einen sonderbaren Kommentar von Wladimir Kaminer auf seiner Facebookseite (23. August 2017) gestoßen. Darin geht es hauptsächlich um die Kontroverse um englischsprachige Kellner, die ihm in Berlin immer öfters begegnet sind. Daraus – ohne weitere Fakten oder Referenzen – imaginiert er: „Es ist keinesfalls sonderbar, dass immer mehr Amerikaner sich (wegen eines bestimmten ‚Donalds‘) nach einem Job in Deutschland umschauen und zu den Kellnern werden, die nur Englisch können.“

Das macht mich stutzig, weil ich – gebürtiger Amerikaner – seit der Reagan-Era in Berlin-Kreuzberg wohne. Eine merkliche Zunahme von Amerikanern, aber auch vielen anderen Nationalitäten – inklusive englischsprachigen Engländern und Australiern – , nehme ich seit ungefähr zehn Jahren wahr, und das, eher in Zusammenhang mit den regionalen Krisen in der Europäischen Union. Deutschland, speziell Berlin, ist noch hipp und relativ günstig, und hat eine vergleichsweise funktionierende Infrastruktur. Wie viele Amerikaner tatsächlich in Deutschland bleiben und Steuern zahlen, ist schwer zu bestimmen. (Ich habe keinerlei Daten dazu gefunden.) Nicht alle in Deutschland applaudieren Unternehmer-Geist: In meiner Kreuzberger Nachbarschaft wurde neulich eine Entrepreneurin aus Brooklyn von lokalen „Aktivisten“ angefeindet und sogar attackiert. Die junge Frau ist Anfang der Obama-Jahre aus den USA ausgewandert.

Beim Googeln fand ich die rührende Geschichte eines geltungssüchtigen Pärchens aus den USA. Wie Carry und Bryan Howell mit Klischees hantieren ist leider typisch amerikanisch: kein Tempolimit für Fahrradfahrer, „gut organisierte“ Deutsche in Marxloh und in Neukölln, jeden Tag „Einkaufsparadies“ bei KaDeWe. Wenn sie nach Deutschland ziehen, wäre es wahrscheinlich, dass Berlin ihr Ziel ist. Ob die beiden tatsächlich umziehen, ist journalistisch nicht vom Belang. Über Eines müssen sie sich bewusst sein: fünf Hektar Grundstück und ein Haus mit 280 qm, wie ihr derzeitiges Domizil, werden sie nicht finden. Der Hausverkauf in Kentucky wird nicht viel abwerfen, wird aber für um die 100 qm Wohnfläche in Prenzlauer Berg reichen. Die politischen Ansichten der neuen Nachbarn wird bestimmt ihren entsprechen, besonders im Bezug auf die Bienenzucht-Sucht von Bryan.

Wie Carry und Bryan haben auch prominente Amerikaner versprochen, nach der Wahl von Trump zum Präsident die USA umgehend zu verlassen, ob aus Angst vor einem neuen Reich mit Vernichtungslagern oder vor dem Aufstieg einer Klasse von Amerikanern, die an Promi-Talkshow-Gefasel nicht interessiert sind. Letzteres ist natürlich eine nicht hinnehmbare Art von Antiintellektualismus.

Man sollte eigentlich nicht so hämisch reagieren: Es ist wirklich bereichernd, aus der Tür zu gehen, aus der eigenen Echo-Chamber, in die weite Welt zu gehen. Die privilegierten Entertainer machen das, kehren aber immer zu ihren abgeschirmten Wohn- und Party-Anlagen in California zurück. Hinter den von bewaffnetem Security-Personal geschützten Mauern, haben sie den Luxus zu reflektieren. Und das haben praktisch alle, die vorschnell geblökt haben, getan. Ein Anruf vom Steuerberater genügt, um die leeren Köpfe wieder zu füllen. Dazu winkt Donald mit Steuererleichterungen!

Sehen Sie: Carry und Bryan wissen es wahrscheinlich noch nicht, aber der damalige Präsident Obama hat mit Steuergesetzen für Fahnflüchtigen schon vorgesorgt: die ExPats bleiben dem IRS gegenüber steuerpflichtig und müssen dann alle ihre Bankkonten und Besitztümer der US-Regierung jährlich preisgeben. Und wenn sie ihre Staatsbürgerschaft abgeben sollten, wird unter Umständen eine einmalige Exit Tax (auf deutsch: Reichsfluchtgesetz) erhoben und ihre Namen in einem offiziellen „Name and Shame“ Regierungsblatt veröffentlicht.

William Wires, 12. Oct. 2017

——————————– English translation below by me————————————–

Recently I came across a strange Facebook commentary by Vladimir Kaminer (August 23,2017). It’s mainly about the controversy surrounding English-speaking waiters, which he encounters more often in Berlin. Without any further facts or references, he supposes: “I’m not surprised that an increasing number of Americans are looking for a job in Germany (because of a certain‘ Donald‘) and become waiters who can only speak English.

That makes me wonder, because I have been living in Berlin-Kreuzberg since the Reagan era. There has been a noticeable increase in the number of Americans, including other English-speaking nationalities – i.e. Englishmen and Australians – for about ten years now, more in connection with the regional crises in the European Union and worldwide. Germany, especially Berlin, is still hip and relatively cheap, and has a comparatively well-functioning infrastructure. How many Americans actually stay in Germany and pay taxes is difficult to determine. (I haven’t found any data on this.) Not everyone in Germany applauds entrepreneurial spirit: In my neighborhood in Kreuzberg, an immigrant from Brooklyn was recently the victim of hostile local „activists“ and even attacked. The young woman had left the United States in the early Obama years.

While googling I found the touching story of a publicity-seeking couple in the USA. How Carry and Bryan Howell spew out clichés is unfortunately typically American: no speed limit for cyclists,“well-organized“ German neighborhoods in Marxloh and in Neukölln, every day a „shopping heaven“ at KaDeWe. If they move to Germany, Berlin would probably be their destination. Whether the two of them will actually move is not important for journalistic integrity of Stern magazine. However, the couple should be aware of one thing: they will not find five hectares of land and a house with 280 sqm, like their current domicile, in any gentrified neighborhood. The house sale in Kentucky  should provide funds for about 100 sqm of living space in Prenzlauer Berg. The political views of the new neighbors will certainly correspond to theirs, especially with regard to the beekeeping addiction of Bryan.

Like Carry and Bryan, prominent Americans have promised to leave the United States immediately after Trump’s election as president, whether for fear of a new Reich with extermination camps or for the rise of a class of Americans who are not interested in celebrity talk show drivel. The latter is, of course, an unacceptable form of anti-intellectualism.

One shouldn’t really be so critical: It is really enriching to leave the homestead, to leave your own echo-chamber and go into the wide world. The privileged entertainers do that, but always return to their sheltered residential and party facilities in California. Behind the walls protected by armed security personnel, they have the luxury to reflect. A phone call from the tax advisor is all it takes to fill the empty heads again with common sense. Donald is already waving with tax breaks for the returnees who never really left!

You see, Carry and Bryan probably don’t know it yet, but President Obama has already set up appropriate tax laws for unpatriotic turn-coats: the ExPats remain taxable to the IRS wherever they reside and they will also be required to disclose all their bank accounts and assets to the US government each and every year. And if they should surrender their citizenship, a one-time exit tax (in German: Reichsfluchtgesetz) will be levied, and their names published in an official „Name and Shame“ government journal.

 

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Non-vegetarian Smoothy

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Raw material for Smoothies entering initial production. – „War of the Worlds“

 

„When aliens arrive, they’ll be shocked by the brutal ways we treat each other and our home. They may decide to save the planet by eradicating us. They’ll be here soon, created by Google and other high-tech labs. Experts say AI (Artificial Intelligence) will surpass human intelligence within the next couple decades. Let’s prepare by treating each other and Earth with love.“ – John Perkins  (October 5 at 2:30pm)

I’m reading John Perkin’s „The New Confessions of an Economic Hitman“ (2016) which updates his bestseller of about a decade ago.

The book, in which he relates his experiences as an economic adviser for American consulting firms working in the developing world, is an easy read. His world is divided neatly into the good, the bad and the ugly. His book will certainly help „Aliens“ understand our planet.

Michio Kaku, a popular scientist, says that if Aliens chanced to visit Earth, it would be like Godzilla vs. Bambi. In a TV news interview he goes on to say that the Aliens would largely be „peaceful“, basically in a default attitude reflected in his comparative statement, that we humans upon meeting a lower life form, such as ants, are more likely to ignore them than try to communicate how atomic energy works. Aliens reaching the Earth over immense distances measured in light years would have to be extremely more advanced than Earthlings. And even Earthlings don’t „eradicate“ life forms simply because those may be „brutal“ with each other. As in „War of the Worlds“, the Aliens would – even if they made conscious note of us – most likely make Smoothies out of us and try to market the drink interstellarly in order to make some big profits. They won’t be „shocked“ by anything we do among ourselves, they’d be delighted. Yummy.

Then John Perkins suggests love is the answer, which reminds me of the opening scene of „Mars Attacks“ when the dove is let loose. As far as we humans are concerned, John’s closing sentence about „treating each other and the Earth with love“ is more down to earth.

William Wires, 8. Oct. 2017

 

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Schmutz im Klo

Camlii

Foto: Mohammed täuscht ein freundliches Gesicht vor

Vor ein Paar Wochen wurde ein kitschiger Waschbeckenunterschrank mit dem Abbild einer Istanbuler Moschee von der Warenhaushaltkette Real angeboten. Eine Fake News Bloggerin berichtete aufgeregt von einem Abbild auf dem Toilettendeckel, offensichtlich mit dem Zweck „gläubige“ Muslime anzustacheln. Dazu wurde bitterlich lamentiert, dass Real keine Alternative mit z.B. dem Kölner Dom anbietet. Aber das tat Real. Egal. Es geht um Selbstgerechtigkeit und „religiösen“ Gefühlen.

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Religion MUSS man respektieren… so ist es mit dem Pflicht die Werte zu verteidigen, schreibt ein „vorbildlicher“ Muslim und Beschwerdeführer. Dieser Befehl gilt selbstverständlich allen Nicht-Muslime.

„(W)ie gesagt mein Vater sagte immer wenn die Haut juckt musst du Jucken sorry aber das ist nun mal unsere Pflicht unsere Religion zu verteidigen sowas gibt es im Islam nicht und das hat auch nichts mit modern und sonstiges zutun traurig das es in Deutschland anders ist als es mal War ich meine wer nimmt denn hier noch so wirklich seine Religion ernst den meisten nicht Muslimen ist es egal wenn man über ihre Religion scherzt bei uns ein NoGo und wenn keiner was gesagt hätte würden sie übertreiben Religion sollte man respektieren so hat man uns das bei gebracht auch hier in Deutschland nur sterben leider immer mehr wichtige Sachen und werte aus trotzdem bist du meine alte Freundin auch wenn ich jetzt Real Kritiker bin 🤣

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Noch ein Kommentar: „Stand Aktuell, wurde schon von Politiker und Wichtige Personen besprochen, und auch mit Real telefoniert, Muhammed Balaban (Vorsitzender des Dachverbandes der Moscheen in Essen) hat ihnen Druck gemacht.

Herrn Balaban, der Vorsitzenden, ist nicht unbekannt.

„Während in Wuppertal die Verteufelung von Juden betrieben wurde, wurde in Essen der Vorstand der Alten Synagoge dafür kritisiert, einen Vortrag über ‚Antisemitismus im Islam‘ zu halten. Nur weil in der Alten Synagoge über Antisemitismus im Islam referiert wurde, warf der Chef des Integrationsbeirats Essen, Muhammet Balaban, dem Vorstand eine Herabsetzung des Islams vor und behauptet, die Forschung über den Antisemitismus im Islam sei eine Beleidung des Islams…“

Wenn der Islam von Terroristen „missbraucht“ wird, distanzieren sich Muslime. Dazu dienen Begriffe wie „Islamismus“ und „Islamophobie“ die Täuschung und die Ablenkung von relevanten gesellschaftlichen Themen. Aber wenn Künstler den Kriegsherren und Hütchenspieler Mohammed zeichnen, gibt’s weltweit Mord und Totschlag. Auf den friedlichen Muslime kommt es nicht an, es sind die nicht wenigen, die ihren Pappkameraden, Mohammed mit aller Gewalt verteidigen wollen. Der Blick auf einer Moschee soll die Erleichterung beim Klogang hinderlich sein, ist für vielen Menschen doch irgendwie verständlich.

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Und nun, ist mein Toilettenpapier mit der Moschee drauf alle!

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Eine Gruppe junger Männer

Zeller junge Maenner
Eine Gruppe junger Männer hat Passanten attackiert und beraubt.                                     (Bild: Berndt Zeller)

Wie die Polizei mitteilte,
            gerieten zwei Brüder mit der Gruppe in Streit und wurden mit Messern attackiert.
Zufällig wurde ein Mann ebenfalls angegriffen.
Die Männer nahmen ihm zwei Handys und seine Monatskarte ab.
                     Er erlitt Prellungen und eine blutende Wunde im Gesicht.
Anschließend flüchtete die Gruppe.
Sie griffen noch einen Mann mit Flaschen, Tritten und Schlägen an,
                                     wobei er blutende Gesichtswunden und eine Nasenbeinfraktur erlitt.
                                              Außerdem nahmen sie ihm sein Handy ab.
Polizisten nahmen noch in der Nähe zwei Tatverdächtige fest.
Sie wurden der Kriminalpolizei überstellt,
                                                                 welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

William Wires, 24. Aug. 2017

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